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Grüne Nudel Pfanne

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„Wer weiß, ob wir nicht einer guten Suppe die Erfindung der Luftpumpe zu verdanken haben, und einer schlechten oft den Krieg“, philosophierte einst Georg Christoph Lichtenberg. Diesen Satz habe ich mir zu Herzen genommen, und versucht, Nahrungsmittel so zu kombinieren, das sie nicht matt und müde machen, sondern satt und glücklich!

Also ab in den Supermarkt!

Dutzende Gemüse Sorten, und welches Fleisch? Mit oder ohne Kohlenhydraten? So Viele Fragen schwirrten durch meinen Kopf.

Entschieden habe ich mich dann für

Braune Champignons, Zuckererbsenschoten, Brokkoli und Hühnerfleisch.

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Warum? Hier eine kurze Erklärung, warum es gerade diese Lebensmittel in meinen Einkaufswagen geschafft haben:

Braune Champignons

Braune Champignons haben ein leicht nussiges Aroma und schmecken etwas intensiver als ihre weißen Artgenossen. Außerdem schätze ich an dieser Variante, dass sie etwas weniger Wasser enthält und darum der Zubereitung weniger schrumpft und angenehm fest bleibt. Champignons haben nur wenig Kalorien, weshalb ich mir dachte, dass sie bei meinem Anti-Suppenkoma-Menü unbedingt mit dabei sein müssen.

Zuckererbsenschoten

Ja, es stimmt: Für ein Gemüse enthalten grüne Zuckerschoten relativ viele Kalorien. Das ist aber kein Grund, auf diesen Genuss zu verzichten, denn dafür steckt fast kein Fett darin. Ich habe mich extra für dieses Gemüse entschieden, da ich sonst nichts Kohlenhydrat haltiges eingepackt habe. Wer allerdings Low Carb bevorzugt, sollte beachten, dass Zuckerschoten schon relativ reich an Kohlenhydraten sind. Und sonst? Ganz klar grünes Licht für Zuckerschoten, denn wie alle frischen Erbsen sind sie bestens bekömmlich und verursachen im Gegensatz zu getrockneten Hülsenfrüchten auch keine Blähungen. Außerdem enthalten Zuckerschoten Mineralstoffe in nennenswerten Mengen und wie alle grünen Gemüse relativ viel Provitamin A, das günstige Effekte für die Sehkraft und eine gesunde Haut bringt.

Ihren Zweitnamen „Kaiserschote“ trägt sie übrigens nicht ohne guten Grund: Schon im späten Mittelalter kam diese Variante der Erbse nur in den allerbesten Kreisen auf den Tisch. In England soll der Verzehr sogar per Gerichtsbeschluss von 1433 geregelt worden sein – nur wer mindestens Baron war, durfte Erbsen essen. König Ludwig XIV war sogar so begeistert von diesem Gemüse, dass er Teile des Louvre-Parks in einen Erbsen-Garten umfunktionieren ließ.

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Brokkoli

Ein so ausgewogener Mix aus gutem Aussehen, gutem Geschmack und guten Inhaltsstoffen ist sogar bei Gemüse eine kleine Sensation.

Damit nicht genug, hat Brokkoli auch noch alles andere zu bieten, was das Herz von gesundheitsbewussten Genießern begehrt: Er ist reich an Eiweiß, Kohlenhydraten und Mineralstoffen – aber arm an Fett und Kalorien. Beim Vitamin C ist Brokkoli nicht nur im Rohzustand mit 115 mg pro 100 g absoluter Spitzenreiter der weitverzweigten Kohl-Familie: Selbst gekocht enthält schon eine Miniportion von 150 g Brokkoli stolze 135 mg Vitamin C. Mich überzeugt er zudem immer wieder durch seine grüne Farbe und Form, die mich an kleine grüne Bäumchen erinnert!

Hühnerfleisch

Kaum Fett und hochwertiges Eiweiß – Ganz Klar, Huhn ist gesund. Hühner- und Putenfleisch ist besonders wertvoll, denn es besteht zu fast einem Viertel aus Eiweiß. Und das ähnelt – im Gegensatz zu Pflanzeneiweiß – stark unserem körpereigenen Eiweiß und kann vom Organismus fast vollständig verarbeitet werden.

Für mein Gericht, habe ich also das Hühnchen angebraten, aus der Pfanne genommen und beiseite gestellt. Den Brokkoli und die Erbsenschoten ca. 5-6 min gekocht. Nebenbei Zwiebel mit Champignons angeröstet und dann anschließend Brokkoli und Schoten ebensfalls in die Pfanne gegeben. Alles noch ein bisschen angeröstet und dann das Hühnerfleisch, mit dem ausgetretenen Saft wieder beigemengt. Zum Abschluss hab ich alles mit ein bisschen Chilli- und Sojasauce verfeinert – und Voila!

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Fertig war mein superleichtes, sättigendes und gesundes Mittagessen – mein Essen für die grüne Seele!

 

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